Pädagogischer Ansatz

Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz, wobei die Lebenswelten der Kinder, ihre besonderen Biographien und individuelle Lebensbedingungen die Grundlage unserer Arbeit bedeuten. Bei uns haben die Kinder die Möglichkeit, sich mit vergangenen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen konstruktiv auseinander zu setzten. An den Lebensthemen und Lebensplänen der Kinder orientieren sich unsere Projekte, wobei die Kinder aktiv an der Projektfindung beteiligt sind. Für uns ist der situationsorientierte Ansatz ein konsequenter Weg, strukturiert auf der Grundlage entwickungsbedingter Lebenspläne der Kinder zu arbeiten.

Mit unserem Jahres- und Wochenplan stellen wir sicher, dass alle Bildungsbereiche abgedeckt, alle pädagogischen Ziele berücksichtigt werden und dass das pädagogische Angebot reichhaltig und vielfältig ist. Auch hat sich eine Strukturierung des Tagesablaufs mit einem ausgewogenen Verhältnis von Freispiel und Beschäftigung bewährt. Auf der einen Seite können die Kinder ihre Bedürfnisse und Interessen ausleben, haben genügend Freiraum, etwas selbst zu erforschen, für sich und mit anderen zu spielen und zu lernen.

Auf der anderen Seite nehmen die Kinder an bildenden Aktivitäten teil. Diese Beschäftigungen werden kindgemäß angeboten, sind weder zu schwer noch zu leicht, sodass sie die Kinder nicht frustrieren oder langweilen und verschaffen ihnen Erfolgserlebnisse. Unsere Angebote sprechen alle Sinne an und umfassen alle Entwicklungsbereiche. So gibt es angeleitet Aktivitäten, die der kognitiven Stimulierung, dem Wissenserwerb und der Schulvorbereitung, die grobmotorische und feinmotorische Kompetenzen und kreative Fähigkeiten fördern. Besondere Bedeutung messen wir dem Erwerb kommunikativer Fertigkeiten und der sozialen und interkulturellen Orientierung bei.

Wir beobachten das Spielen und Lernen der Kinder, sodass wir in geeigneten Augenblicken Lernfortschritte bekräftigen und verstärken, Ermutigung und Hilfestellung geben, neue Lernanreize vermitteln und Interesse an weiteren Aktivitäten wecken können. Wir lassen die Kinder ihre Erfahrungen und Erkenntnisse verbalisieren und reflektieren. Durch Nachfragen führen wir sie zu einem besseren Verständnis und steuern dazu fehlende Informationen und Anregungen bei.

Auch der Sozialentwicklung messen wir eine große Bedeutung bei. Wir verstärken positive Verhaltensweisen und fördern die Zusammenarbeit und nicht aggressiven Formen der Konfliktbewältigung zwischen den Kindern. So gewährleisten wir die Entwicklung von Problemlösefertigkeiten. Wir bemühen uns um die soziale Integration aller Kinder und greifen frühzeitig ein, wenn ein Kind auffällig reagiert. Im Kontext einer demokratischen Erziehung bieten wir den Kindern diverse Mitbestimmungsmöglichkeiten, ins besondere der, für die Gruppe geltenden Normen und Regeln, an.

Erziehungspartnerschaft durch Elternarbeit

Da wir uns als eine familienuterstützende Einrichtung verstehen, kann unsere Arbeit nur mit einer intensiven Kooperation mit den Eltern erfolgreich sein. Es gilt auf dem Wege einer wechselseitigen Öffnung und des Informationsaustausches zu einer Erziehungspartnerschaft zu kommen. Der Austausch zwischen den Eltern und uns über Entwicklungsstand und Erziehungsziele führt zu einer Kontinuität gemeinsamer Erziehung. Die Mitwirkung der Eltern im Rahmen der pädagogischen Arbeit des Kindergartens bei Projekten, Veranstaltungen und besonderen Aktivitäten lässt unsere Kinder neue Lernerfahrungen machen und zu einem qualitativ besseren Angebot führen. Da uns die Einbindung von Eltern in den Kindergartenalltag wichtig ist, bitten wir sie, ihre besonderen Fähigkeiten, berufliche Qualifikationen oder künstlerische Neigungen in die Gestaltung des Tagesablaufs mit einzubringen.

Wir sind ständig Ansprechpartner für die Eltern und sind bemüht ihren Bedürfnissen, so weit es möglich ist, entgegenzukommen. Der Gesprächsaustausch in Form von Tür-und-Angel-Gesprächen, Entwicklungsgesprächen, Elternabende, Einblick in die Konzeption, Wochenpläne, Tagesberichte, Elternbriefe, Präsentationen von Fotos, Ausstellungen der Arbeitsprodukte der Kinder, Hospitationen, Protokolle, Infotafeln, usw. ist die Grundlage einer Erzeihungspartnerschaft mit den Eltern.

  • Träger (Kooperation)
  • Formelles
  • Geschichte und Umfeld der Einrichtung
  • Rahmenbedingungen: Personal, Außenanlage, Gruppenstärke
  • Vernetzung mit Schulen, Vereinen
  • Besonderheiten: Morgenkreis, Struktur
  • Schwerpunkte: Natur, Religion, Schöpfung
  • Ausblicke: Familienzentrum, Bereuung U3
  • Vorschulkinder im Turm
  • Natur- und Sporttage außer Haus
  • Praktische Beispiele

Wir kennen jedes Kind einschließlich seiner Lebens- und Familiensituation gut und orientieren uns an seinen Bedürfnissen und Interessen, an seinem Entwicklungsniveau, an seinem Wahrnehmen, Erfahren, Erleben, Fühlen und Denken.

Weil wir sensibel, emphatisch uns verständnisvoll sind, übernehmen wir die Verantwortung für die Erziehung der Kinder, ihr Wohlergehen und ihren Lernerfolg, fördern aber zugleich ihre Selbstständigkeit, ihre Selbstbestimmung und ihre Eigenverantwortung.

Wir leben mit den Kindern in einer Atmosphäre von Vertrauen, gegenseitiger Akzeptanz, von Zuneigung und Menschlichkeit, Geborgenheit und Sicherheit.