Philosophie „Kinder unter dem Regenbogen“

Kinder benötigen eine liebevolle und vertrauensvolle Atmosphäre, in der ihnen Wertschätzung und Geborgenheit zuteil wird und in der sie eine interessierte Resonanz seitens der Erzieherinnen erfahren, in der Raum und Platz für Entwicklungen, aktive bedürfnisorientierte Erlebnisse und eine lebensnahe Wirklichkeit ist, in der ihnen emotionale Sicherheit, Akzeptanz, Gemeinschaft und Lebendigkeit zugesichert wird. So können sich Kinder zu aufgeschlossenen, emotional stabilen Menschen entwickeln, die ihre Kompetenzen ideal einsetzen, eine lebendige Beziehung zu Natur und ihrer Umwelt aufbauen, und die zu altersgemäßen Formen der Selbstständigkeit und des Sozialverhaltens befähigt sind.

Wir möchten, dass unsere Kinder mit uns in einer lebendigen und liebevollen Atmosphäre glücklich und zufrieden ihre Zeit genießen können, wobei ihre Entwicklung bestmöglich unterstützt wird.

Somit werden erfolgreich und mit Spaß die Grundlagen für das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten geschaffen und gleichzeitig eine Qualitätssicherung durch die Vermittlung gesellschaftsfähiger Werte und Normen erreicht.

In einem vorgelebten friedfertigen Miteinander steht vor allem die Erfahrung von Gemeinsamkeit im Vordergrund, die durch den besonders strukturierten Tagesablauf zur Förderung und Stabilisierung des Sozialverhaltens führt.

Um Freundschaften entstehen zu lassen ist einerseits die Förderung der Eigenständigkeit und des Selbstvertrauens, die durch die Vermittlung von religiösen und gesellschaftlichen Werten, wie zum Beispiel Teilen, Rücksichtnehmen… und andererseits die parallele Unterstützung der individuellen Bedürfnisse erforderlich.

Unser pädagogisches Konzept baut auf den Grundsätzen eines humanistischen Weltbildes auf.

Das beinhaltet:

  1. Die Wertschätzung des Kindes: Wir haben Achtung und Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Kindes
  2. Die Vermittlung von Sicherheit: Der strukturierte Tagesablauf ist die Grundlage für eine sinnvolle Orientierungshilfe der Kinder
  3. Ein Ort des Vertrauens: Der Kindergarten muss ein Ort des Vertrauens sein, wo kindliche Geheimnisse gewahrt werden, wo sie Zuwendung und Trost erfahren und wo sie ernst genommen werden.
  4. Ein Ort von ungeteilter Zeiten: Wir gewährleisten den Kindern Zeit; das heißt jedes Kind hat einen Anspruch auf Aufmerksamkeit und Zuwendung seitens der Erzieherinnen.
  5. Ein Ort von Akzeptanz und Sicherheit: Die Beziehung unserer Kinder zu uns ist immer verlässlich. Sie können sich sicher sein, dass sie in jeder Notsituation, bei Bedrohungen, Angst oder Mangel Schutz, Verständnis und Hilfe unsererseits erfahren.
  6. Ein Ort angstfreier Entwicklung: Wir sichern unseren Kindern Gewaltfreiheit in seelischen, kognitiven und körperlichen Bedingungen zu.
  7. Ein Ort der Lebendigkeit und der Entspannung: Dadurch, dass sich Ruhe- und Bewegungsphasen zum Abbau von Stress und Irritation ständig abwechseln, sind unsere Kinder ausgesprochen ausgeglichen. Die optimiert einerseits die Konzentration und Aufnahmefähigkeit und andererseits den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder.
  8. Ein Ort, an dem Erfahrungsräume geschaffen werden: Wir schaffen Erfahrungsräume, die aktive und bedürfnisorientierte Erlebnisse und Erfahrungen möglich machen.
  9. Ein Ort erfahrbarer Demokratie: Die Mitsprache und Beteiligung an gemeinsam erarbeiteten und abgesprochenen Regeln bedeutet für unsere Kinder eine erfahrbare Demokratie. In unserer Kinderkonferenz stellen wir gemeinsam mit den Kindern Regeln und Grenzen auf, woraus eine Sozialkompetenz resultiert, die ohne Gewalt auskommt.
  10. Ein Ort mit Raum und Platz für Entwicklung
  11. Ein Ort für lebensnahe Wirklichkeit: Herstellung und Nutzung erfahrbarer Sinneszusammenhänge